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CheerleadingCheerleading ist den USA eine populäre Sportart – jawohl richtig gelesen: Eine Sportart. Auch wenn man als außenstehender Beobachter häufig die tanzenden Girls nur als Randereignis bei großen Sportevents wahrnimmt, hartes Training und absolute Fitness sind auch für die Cheerleader absolutes Höchstgebot. Die eigentliche Aufgabe der Cheerleader war es, bei sportlichen Veranstaltungen und Wettkämpfen die eigene Sportmannschaft anzufeuern und das Publikum zu animieren. Typische Sportarten, bei denen Cheerleader auftreten, sind American Football und Basketball. Hier haben es die Cheerleader auch soweit in das amerikanische Selbstverständnis geschafft, dass praktisch keine TV-Serie oder Film mit auch einem winzigen Teil Sportbezug ohne Cheerleader oder Anspielungen darauf auskommt. Doch auch in den Bereichen Fußball und Handball sind die Cheerleadergruppen auf dem Vormarsch – wenn dort auch mit geteiltem Echo. Insbesondere im mit Open-Air Sportveranstaltung raren Winterhalbjahr finden Cheerleader-Meisterschaften für die organisierten Teams, auch Squads genannt, statt. Nach festem Regelwerk müssen die Squads innerhalb einer ca. 3-minütigen "Routine" (Auftritt) bestimmte Pflichtelemente darbieten, die dann von Punktrichtern je nach Schwierigkeitsgrad und Sicherheit bewertet werden. Cheerleading nimmt hier also Elemente der Rhytmischen Sportgymnastik und des Turnens in sein Repertoire auf. Bereits seit 1898 ist das Cheerleading in den USA bekannt: An der Universität von Minnesota entwickelte sich das gezielte Anfeuern des Publikums. Interessantes Detail: Damals waren unter den Cheerleadern ausschließlich Männer zugelassen – erst später kamen die Frauen hinzu. Inzwischen darf egal bei welcher Mannschaft, ob Collegeteam oder Profimannschaft, keine gute Cheerleadertruppe fehlen – und so finden auch immer mehr junge Amerikaner und Amerikanerinnen zu dieser schweißtreibenden, anstregenden aber auch aufregenden Sportart. Die verschiedenen Bewegungen und Elemente einer Chereographie lassen sich gewissen Kategorien zuordnen. Chants und Cheers bezeichnen beispielsweise die Gesänge und Anfeuerungsrufe, die das Publikum zum Mitmachen animieren sollen. Die spektukalären Tanz- und Showeinlagen werden in den Kategorien Stunts, Dance und Jumps eingeordnet. Nicht zu vergessen natürlich die Hilfsmittel, die zu einer guten Darbietung gehören. Am bekanntesten sind sicher die Pompons, aber auch Fahnen, Schilder oder Pappmegaphone gehören zu den so genannten Props (Requisiten). Auch in Deutschland hat sich mit dem verstärkten Interesse an der US-Sportszene eine respektable Cheerleadingszene entwickelt. Im CVD (Cheerleader Vereinigung Deutschland) organisiert präsentieren die Squads ihre Tanz- und Showeinlagen inzwischen auch bei „urdeutschen“ Sportarten wie zum Beispiel Fußball – dort aber immer noch nicht mit ungeteilt positivem Echo: Viele werten das Cheerleading immer noch als kommerzielle Erfindung der amerikanischen Medien- und Sportindustrie ab. Spätestens nach der Lektüre dieses Artikels und weiterer Quellen im Internet sollten Sie aber schlauer sein. Besuchen Sie die Webseite der US All Star Federation for Cheer and Dance Teams um aktuelle Informationen zu erhalten. |
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