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IndcarAuch Motorsport hat in den Vereinigten Staaten eine große Tradition – wer sich schon immer gefragt hat, warum sich die Formel 1 in den USA so schwer tut: Der Amerikaner hat sein eigenes Pendant: Die Indy Racing League, allgemein auch Indycar genannt. Besonderes Unterscheidungsmerkmal zu europäischen Rennsportserien sind die vielen Ovalkurse, auf denen sich das im Gegensatz zur Formel 1 meist größere Rennfahrerfeld misst. Zudem werden die Rennen meist über längere Zeit- und Kilometerdistanzen ausgetragen – spannende Rennverläufe mit vielen Überholmanövern, Führungswechseln und Aufsehen erregenden Unfällen. Durch die Nähe zur Streckenbegrenzung sind Rennen auf einem Ovalkurs stets auch Ritt auf der Rasierklinge. Ein weiterer Gegensatz zur hiesigen Formel 1: Die Teams stellen nicht wie hier zum Beispiel BMW oder Ferrari die Chassis und Motoren selbst her, sondern kaufen die beiden wichtigsten Bestandteile ihrer Rennwagen fertig ein und konzentrieren sich allein auf die richtige Abstimmung ihrer Rennwagen. In der Rennserie 2007 setzen dabei alle Teams auf Honda-Motoren. Die Japaner konnten ihren Einfluss auf die Indycar Rennserie ausbauen: Inzwischen wird sogar ein Rennen in Japan, auf dem Parcours in Mategi ausgetragen. Auch die Zunahme der klassischen Rund- und Stadtkurse im Kalender wird allgemein dem Druck der Japaner zugeschrieben. Die Stars der Serie sind zurzeit die Fahrer Sam Hornish Jr. und Dario Franchitti. Aber auch in Europa schon etwas bekanntere Namen wie z. B. Mario Andretti sind im Hintergrund aller wichtigen amerikanischen Rennserien aktiv. Seit dem Jahr 2005 sind nicht mehr allein Ovalkurse im Rennkalender vertreten, seitdem sich die IRL von der US-Motorsportorganisation CART losgesagt hat, sondern auch klassische Rennstrecken in europäischen Sinne sowie Stadtkurse. Das tradionellste Rennen ist aber immer noch das Indy 500 in Indianapolis(die Zahl steht dabei für die zu absolvierenden Meilen). Trotz der immer weiter foranschreitenden Sicherheitstechnik, der besseren Ausbildung der Fahrer und hoher Konzentration aller Beteiligten gibt es auch beim Indycar Racing leider immer wieder Todesfälle zu beklagen. Als bisher letzter Fahrer verstarb Paul Dana 2006 beim Saisonauftakt in Miami, als er mit 300 Stundenkilometern den Wagen seines Konkurrenten Ed Carpenter touchierte. Carpenter wurde bei diesem Unfall schwer verletzt. Experten schreiben diesen Unfall der Unerfahrenheit Danas zu. Nichtsdestotrotz ist der Begeisterung der amerikanischen Motorsportfans ungebrochen: Moderate Eintrittspreise kombiniert mit vielen weiteren spannenden Rennelementen wie zum Beispiel fliegenden Starts, Einzelzeitfahren zur Ermittlung der Startaufstellung oder auch Regenrennen auf Rundkursen (auf den Ovalen wird aus Sicherheitsgründen nur bei Trockenheit gefahren) locken die Fans an die Strecken. Durch gleiche Bauweise und Bauteile für alle Fahrer entscheidet zum vor allem das Können von Fahrer und Team, und nicht das Budget der einzelnen Teams die Meisterschaft. Besuchen Sie die Webseite der Indycar Racing League um aktuelle Informationen zu erhalten. |
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